Nachdem wir die letzten Monaten einiges an Erfahrung mit unseren Virtuozzo Hostsystemen machen konnten, haben wir uns dazu entschieden einen Strategiewechsel beim Hardware-Setup vorzunehmen, um die Leistung unserer virtuellen Server für den Kunden zu verbessern. Das bestehende Setup mit DELL R610 und dem DELL Equallogic Storagesystem wird sukzessive abgebaut und durch andere Server ersetzt. Zukünftig werden alle virtuellen Server auf Virtuozzo Basis auf DELL R710 mit internem Raid 10 aus je 4 SAS Festplatten mit 15.000 RPM laufen. Die Server werden zudem weniger virtuelle Container behausen, um die Performance, neben dem enormen Zugewinn durch die Festplattenperformance, noch weiter zu beschleunigen. Ansonsten gestalten sich die Server identisch zu den bisherigen R610 Servern, auch hier werden je zwei Intel Nehalem Prozessoren neuester Generation eingesetzt.

Wie bereits angekündigt sind ab heute die neuen virtuellen Server online und können über all2host.de und die Zentrale Server Management bestellt werden. Als Basis für die neuen virtuellen Server dient Parallels Virtuozzo Containers. Die virtuellen Server bieten garantierte Hardware-Ressourcen und vollen Root-Zugriff. Alle virtuellen Server basieren auf DELL PowerEdge Servern mit jeweils 2 Intel Nehalem CPUs und DELL Equallogic Storage-Systemen mit Raid 10.

Bei den Betriebssystemen stehen CentOS 5.0, Ubuntu 10.4, Debian 5.0, SUSE 11.1, Fedora 12 und Windows Server 2008 Enterprise Edition SP2 zur Auswahl.

Hier die Linux-Systeme: Virtuelle Linux Server

Und hier die Windows-Variante: Virtuelle Windows Server

Alle Preise und weiteren Info’s entnehmen Sie bitte den jeweiligen Produktseiten. Bei Fragen steht unser Vertrieb und natürlich auch der Support zur Verfügung.

Mit der Einführung der neuen Windows 2008 Virtualisierungen führen wir ebenfalls ein neues Feature auf den Hostsystemen ein: erweiterte Redundanz.

Alle neuen Windows 2008 Hosts, auf denen Virtuozzo zum Einsatz kommt, werden zukünftig durch das sogenannte “Teaming mit FailOver“ eine doppelte Ausfallsicherheit haben.

Im Teaming werden mindestens 2 Netzwerkkarten zu einem virtuellen Interface gebündelt. Eines der beteiligten physikalischen Interfaces ist immer aktiv, die anderen lauern im Standby auf Ihren Einsatz. Für den Fall, dass das aktive Netzwerkinterface wegfällt, sei es durch ein defektes Interface am Server oder durch einen Ausfall des Switches, wird automatisch eines der inaktiven Interfaces aktiv.

Damit das ganze auch entsprechend Sinn macht, müssen natürlich die einzelnen Interfaces an unterschiedlichen Switches aufgelegt sein, so dass hier einerseits durch das Teaming und andererseits durch die Redundanz der Switches eine erhöhte Ausfallsicherheit gewährleistet wird.

Somit sind die Host-Systeme in allen Belangen redundant aufgesetzt, hier mal ein kleiner Überblick:

  • Redundante Netzteile, angeschlossen an zwei getrennten Stromkreisen
  • angeschlossen an zwei Switches je mit 2x 1Gbit
  • Daten liegen auf einem virtualisiertem iSCSi-Storage, in sich ebenfalls komplett redundant, mit Raid 10
  • fällt ein Hardware-Server aus, können die VM mit einem anderen Server vom Storage gestartet werden
  • Host-Betriebssystem liegt auf dem Host-Server mit 15k rpm SAS Festplatten im Raid 1 + Hot Swap

Unsere Kompletten virtuellen Server werden wir Überarbeiten. Wir werden komplett auf Virtuozzo setzen. Unsere Linux-Server werden eine komplette Umstellung der Hardware-Setup bekommen. Genutzt werden unsere virtuellen Server mit DELL Server, 2 Intel Nehalem CPUs, viel Arbeitsspeicher und als Festplatten ein DELL Equallogic, sprich eine virtualisiertes iSCSI SAN mit Raid 10. Natürlich werden wir auch komplett neue virtuelle Server-Palete anbieten mit bis zu 8GB RAM und 200 GB Speicherplatz. Bei unseren Betriebsystemen werden wir natürlich auch weiterhin auf unterschiedlichen Linux Distributionen und sehr wahrscheinlich auch Windows Server 2008 R2 setzen. Auch im Reseller-Bereich für Wiederverkäufer unserer Premium-Services Kunden wird es neue virtuelle Server geben mit ähnlichen Konfigurationen. Wahrscheinlich werden wir hier noch eine etwas kleineren Server als Virtuellen- Einsteiger Tarif anbieten mit 512 MB RAM und 10 GB Speicherplatz aber das steht noch nicht ganz fest. Unsere Testing-Phase hat sich leider etwas nach hinten verschoben, daher ist mit den neuen virtuellen Servern wohl erst gegen Ende März zu rechnen.

Auch unsere Premium-Reseller werden nicht zu kurz kommen, da im Laufe der nächsten Monate sukzessive Anpassungen der Zentralen Premium-Reseller Oberfläche erleben. Neben den neuen virtuellen Servern wird es zu einer Überarbeitung der Benutzeroberfläche kommen, um die Usability verbessern und auch das Vertragsmodell wird überarbeitet. Zu diesem Punkt kann ich leider noch keine näheren Informationen zum jetzigen Zeitpunkt geben.

Man darf also gespannt sein!